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Und das Leben gab ihm Recht

Wer kennt es nicht:



"My girlfriends run off with my car,

And gone back to her ma and pa,

Telling tales of drunkenness and cruelty.

Now Im sitting here,

Sipping at my ice cold beer,

Lazing on a sunny afternoon."

Kinks - Sunny Afternoon



Denn in Folge ihrer schwachen Vernunft übt das Gegenwärtige, Anschauliche, unmittelbar Reale eine Gewalt über sie aus, gegen welche die abstrakten Gedanken, die stehenden Maximen, die festgefaßten Entschlüsse, überhaupt die Rücksicht auf Vergangenheit und Zukunft, auf Abwesendes und Entferntes, selten viel vermögen.

- Demgemäß wird man als den Grundfehler des weiblichen Charakters Ungerechtigkeit finden. Er entsteht zunächst aus dem dargelegten Mangel an Vernünftigkeit und Ueberlegung, wird zudem aber noch dadurch unterstützt, daß sie, als die schwächeren, von der Natur nicht auf die Kraft, sondern auf die List angewiesen sind: daher ihre instinktartige Verschlagenheit und ihr unvertilgbarer Hang zum Lügen.



Und das Leben gab ihm Recht-

Jedenfalls für den Augenblick, in dem das Stachelschwein gestochen wird.
9.6.07 14:48


Was hab ich dieses Wochenende gemacht?

Zwei Bücher habe ich gelesen, viel mit Hunden gespielt und mir Gedanken über Drogen gemacht, eine gute und treffende Southpark Folge gesehen (Die mit den Hippis) und Erfahren, dass es echt tolle Frauen gibt, wenn sie erstmal älter als 20 sind.
Des Weiteren habe ich ... mich über die Interferenz zweier Kreiswellen informiert, ein mesantrophisches Wesen geheilt, Fußball geguckt (!?), einen Baumstumpf ausgegraben, mich über Down-Zellen informiert, die Idee nach Claustahl zu fahren verworfen, die Idee nach Wiesbaden zu fahren verworfen, Geld verdient, 13 Punkte in Mathe geschrieben (naja), mich mit dem Gedanken getragen Drogen zu verkaufen, Motorräder angeguckt und mich in meinem Plan, eines haben zu wollen, bestätigt gefühlt, eine mittelprächitige Robbi Williams Verarsche gesehen, mich erfolgreich um ein schlechtes Punkt-Konzert gedrückt, über Optimismus und Nihilistische Weltanschauungen gestritten, ein "Programm" zum Verhalten dreier Tierarten, die sich gegenseitig fressen, geschrieben, mit Leuten ausgegangen und an die Hand genommen, mit denen ich das nicht erwartet hatte, wieder mal festgestellt, dass ich eine angsterregende Aura habe (Mammmaa!!), die Benutzung von Fremdwörtern erfolglos konterkarriert und jemandem ernsthaft auf die Frage geantwortet, warum man denn Zehen an den Füßen hätte.

Was ich noch machen werde: Mich hoffentlich nicht ins Koma saufen, meine Traumfrau aufgrund neuer Erkenntnisse umgestalten, mehr Geld verdienen, endlich für Ordnung sorgen, einen ordentlichen Schlafrythmus einführen, Tom davon abhalten spielsüchtig zu werfen und vieles vieles mehr.

Irgendwie nichts und doch etwas, was einen zufrieden stellen könnte.
27.5.07 13:10


Zitat

"Ein zentrales Argument gegen die Strafbarkeit sehen Reformgegner in der möglichen Gefahr falscher Anzeigen durch Ehefrauen und der damit verbundenen Erpressung in laufenden Scheidungsverfahren.

Die Gefahr, daß die Frau versuchen könnte, die Strafanzeige wegen ehelicher Vergewaltigung als ein Erpressungsmittel zu benutzen, um sich im Scheidungsverfahren materielle Vorteile zu verschaffen (Unterhalt, Versorgungsausgleich, Sorgerecht, Haushaltsaufteilung etc.), ist nicht unberechtigt und wird auch von Reformbefürwortern bejaht.

Dennoch hat diese Eventualität den Gesetzgeber nicht daran gehindert andere Straftatbestände zu erlassen, die der Frau dieselbe Möglichkeit bieten können. Die Gefahr durch Falschanzeigen ist auch bei heutigen Bestrafungsmöglichkeiten, z.B. nach § 240 oder §223 StGB gegeben. Bislang wurde noch nicht dafür plädiert, diese Tatbestände wegen des zu vermutenden Mißbrauchs abzuschaffen"

Tötet mich, mich Frauenfeind. Es ist ein Zitat. Nur ein Zitat.
21.5.07 16:32


Nicht für die Schule, sondern für das Leben lernen wir.

Was genau war nochmal ein Logarithmus?
Was wollte Brecht mit seiner Drei Groschen Oper vermitteln?
Wie genau berechne ich den Inhalt meiner Regentonne?
Was sind 3/8 Liter Milch?
Was für Arten von Atomkraftwerken gibt es eigentlich so?
Was hat Ernst Hemingway gemacht, bevor er schlechte Geschichten schrieb?
Hängt der Benzinverbrauch des Wagens wirklich davon ab, wie schnell man fährt? In welcher Verbindung steht das?
Wan ist Frühlingsanfang?
Wo liegt Wiesbaden?
Was heißt eigentlich FDP?
Wie reche ich Fahrenheit in Celsius um?
Was sind Km/h in Meter/Skunden und was verdammt war ein Newton?
Aus was bestehen eigentlich Kunststoffe?
War die Ems jetzt in NRW oder in Niedersachsen?
Was ist der Vormärz?
Gibt es andere römische Kaiser als Cäsar?
Was darf man als die Sentenz aus Antigone auffassen?
Wie rechnet man noch schnell Mischtemperaturen aus und was sind eigentlich spezifische Wärmekapazitäten?
Was genau macht eigentlich die PQ-Formel?
Haben bipolare Spinner wie Van Gogh auch im echten Leben eine Daseinsberechtigung?
Wie heißt der Bundestagspräsident?
Der Verteididungsminister?
Wie hießen die Teile oben an der Blüte von ner Pflanze? Wer war Liebknecht?


Wieviele Fragen hast du denn so beantwortet? (Von 26?)
Manches geht haarscharf an unseren Leben vorbei. Manches trifft unsere Leben und wir wissen es trotzdem nicht.

Getreu der FDP-Frage: "Was erwartet die Realität von unseren Schulen?"

Schnell wieder raus in die Sonne und die "Bildung" Bildung sein lassen.
19.5.07 18:23


Geschichtenerzählerin

"Der Rauch ihrer Zigarette bildete eine verwischte Linie mit ihrem auf den massiven Tisch gestützen Unterarm. Der Arm wirkte schmal und zerbrechlich gegen den Tisch. Zerbrechlich - So sahen auch ihre Beine aus, die sie übereinander eschlagen hatte, während sie mehr liegend als sitzen auf ihrem Stuhl ein Bild betrachtete.
Sein Bild. Lachend von der Sonne bestrahlt, so wie auch sein Leben war, konnte sie ihn auf dem Bild erblicken. Auch ihr Leben. Aber die Menetekel schwebten von Beginn an über der Sonne. Sonne? Ja eigentlich nur auf seiner Seite. Er, so sagte sie, brachte den dringend nötigen Sommer in ihr Leben. Der Frühling war in ihrer Eile und Entschlossenheit so kurz, dass sie sich kaum erinnern vermochte. Wohl aber an den Sommer, dessen Wärme sie, wärmer noch als das schmale Licht des Kamins, über ihre blasse Haut fahren zu glauben spürte.
Eigendlich war er es, der ihr Kraft gab, sie aus dem Winter riss, die Eisblumen zu wahrhaftig blühendem Leben wandelte... Sie sagte es ihm mehr als einmal. Er war ihre Kraft, der Bruch mit allem Vergangenem - doch nun war er genau so vergangen. Staub und Asche - aber kein Phönix.

Also sie die Zigarette an ihre Lippen setzte und den Rauch inhalierte, glaubte sie etwas selbstgefälliges in seinem Blick zu erkennen. Ihre Gedanken schlossen den langen Sommer aus. Der Herbst stand in seiner Kürze dem Frühling in nichts nach. Einzig in Tristess übertraf er benahe noch den Winter. Die Angst zu verlieren griff kalt in sie hinein. Ehe sie sich versah hatte sie verloren. Ihn. Und mit ihm ihre Hoffnung. Mit ihm den Halt und mit ihm die Wärme, die sie die Widrigkeiten des Winters vergessen ließ. Alles das fuhr aus ihrem zerbrechlichem Körper, wie der durch ihre Lippen quellende Rauch. Es war kein Ausatmen, viel mehr ein Herausquellen. Alles Leben quoll aus ihr. Schmerz und Hass lagen so dicht beieinander.
So manifestierte er ihren Schmerz; ließ sie in ihrem inneren von rauen Stürmen bestimmtem Winter zurück.
Das Bild fiel zu Boden.
Die Eisblumen blühten wieder."
15.5.07 19:23


Das Wochenende war...

Das Wochenende war... der blanke unverholene Wahnwitz. Von Wirklichkeitsentwöhnten, ihr eigenes Glück konterkarierenden komischen Wesen Über bloße Aefferei zum Behuf der Gefallsucht bis hin zu maßlosen Alkoholkonsum, der das alles erst möglich macht, abgerundet von Konflikten, die man schon lange ausgetragen zu haben glaubte.

Altes und Altgeblaubtes fliegt einem plötzlich um die Ohren, so wie süffisante Kommentar derer, die man schon immer gehasst hat. Das Bild seiner selbst wird auch vor seiner selbst düpiert .. und ja auch Fremdworte spielten eine große, nicht zu verachtende ... oder grade zu verachtende Rolle dieses Wochenende.

Dass man "sensiblen" [sic!] Menschen neuerdings keine Botschaften durch die Blumen geben kann, sie eigentlich sogar mit dem Kopf vor die Wand stoßen muss, das war mir neu. Ebenso neu war mir meine längst verdrängt zu glaubende Ablehnung gegen verschiedene manigvolle farbenprächtige Themen deren Geißel ich bin... und allem drum herum. Alte Bekannte, tauchen auf dem Nichts wieder auf und führen ein Schild "Ich bin deine böse Erinnerung" mit sich. Namentlich sind es wohl die paranoiden Ängste und zu Kleinkriegen und Blutrachen ausartenden Tumorgeschwülzte des Erwachsenwerdens. Freilich kämpfte ich, wohl wissen um meine allumgreifene geistige Überlegenheit, gehen sie an. Wo ich aber grade beschloss, mir nicht die Jauche des Vergangen, des Selbstmidleids oder beiden überzugießen, taten es Andere voller Affektion für mich.

Ihr seid kacke und ich komm nicht mit euch klar.
Aber ich darf das, ich bin noch 16

Der Text ist voller böswilliger Absicht geschrieben, wie er geschrieben ist. Er dient viel mehr der Unterhaltung als als Grundlage tiefschürfender Gedanken oder irgendwelcher Analysen.
Trotz dessen danke ich für die Aufmerksamkeit, wohl wissend, dass keiner von uns nach dem Lesen bzw. Schreiben auch nur ein Stück weit klüger ist.

Nun steh ich da, ich armer Thor und bin so klug, als wie zuvor.
13.5.07 21:23


Noijes fohn Janea

Um diesen Tag zu beschreiben: Hmmm... vielleicht nimmt man die Worte eines sehr weisen Mädchens: "Muttertag suckt, Familie suckt, alles suckt."

Klar, das ist sprachlich nicht auf so einem hohem Niveau, wie viele andere ihre eigenes sehen, aber inhaltlich ist es von einer solchen logischen Schärfe, dass Germanisten verzweifeln würden.

Muttertag suckt und das schlimme daran ist... Muttertag suckt, noch bevor überhaupt Muttertag ist. Woher kommt das? Darf man so weit gehen und sagen: "Muttertag suckt, weil Familie suckt und deswegen sucken auch Mütter" - womöglich noch, bevor Muttertag ist?
Nach meinem Freund und WG Mitbewohner schon: „Heiraten heißt, mit verbundenen Augen in einen Sack greifen und hoffen, dass man einen Aal aus einem Haufen Schlangen herausfinde.“

Spätestens, wenn die Einflüsse der Sexuellenhörigkeit verschwunden sind... naja.. was mich auch irgendwie unweigerlich zum Thema Frauen und Ästhetik zurückwirft, was mit dem Wort Gefallsucht in Verbindung gebracht wird. Dazu lass ich mich, glaub ich, später noch aus.
Weiter brachte uns die These:
„Alle Verliebtheit, wie ätherisch sie sich auch gebärden mag, wurzelt allein im Geschlechtstriebe.“
dazu in Freudentaumel auszubrechen und es 100% zu unterschreiben, was wir eh schon alle wissen: Unser Weltbild ist das einzig Wahre und Vollkommene. Ein hoher Anspruch? - Ja, wie sind aber auch viel geiler als ihr.

Davon -ausgeschlossen der Gefallsucht, der ich mich ja noch widmen wollte- kann man schonmal sagen: Wir sind alle scheiße, manche mehr, manche weniger - wohl die am wenigstens, die nichts tun, aber auch diese, die nichts sagen - aber auf jeden Fall sind wir Läufer in die falsche Richtung, weil jeder sein Richtig selbst festlegt, ungeachtet logischer Reflexion oder menschlicher Ethik, mag man bei manchen denken. Vorallem bei Frauen. Aber auch Männer sind scheiße, was das Gesammtbild wieder zum großen ganzen "Wir alle" abrundet. Kein von uns ist "Gut" , denn bedenke: So überzeugt du von dir bist, du bist der Verdorbenste von Allen.

Nun zur Gefallsucht, die - wie man vielleicht ahnen konnte - in die gleiche Kerbe schlägt. Vorallem ließ sich Butz ja wieder über Frauen aus. Folgendes bedarf keiner Begründung und Erklärung (Natürlich nicht!):
"Weder für Musik, noch Poesie, noch bildende Künste haben sie wirklich und wahrhaftig Sinn und Empfänglichkeit; sondern bloße Aefferei, zum Behuf ihrer Gefallsucht, ist es, wenn sie solche affektiren und vorgeben"
Aber sie geben es dennoch vor. Und genau das ist in seiner Gänze die Krux. Diese Gefallsucht lässt sich aber, für jeden klar ersichtlich, verallgemeinern. So sind wir stets Schausteller, die nicht wissen, was ihr Publikum erwartet - und handeln danach. Wir beugen uns nach jedem Fitzel Information über Erwartungen andere und legen sie als den eigenen Willen hin.
Widmen wir (die Frauen) uns deshalb den -vermeindlich- schönen Künsten und fallen so wissens und mit voller Absicht in das Fremdbild unser selbst hinein.
Widmen wir uns deshalb alle dem, was (uns) gefällt?

Wohl schwerlich abzustreiten!

Einzig, wem wir gefallen wollen, können wir festlegen. Oder etwa nicht? Können wir das wirklich, oder ist es bestimmt, dass manche von ihren Eltern geliebt werden, andere aber von der Antifa? Wider andere, von niemandem außer ihnen selbst - was freilich auch etwas ist.
"Lieb dich selbst und es ist egal, wen du heiratest"
Verehrung strotzt hier vor Schwachsinn.
Von Schwachsinnigen wird es verehrt.
Wem gefallen diese Schwachsinnigen? Ihren selbstgrechten Persönlichkeiten?
"Wenn ich mich selbst nicht mögen würde, wäre ich anders."
Oder eher - "Wenn ich anders wäre, würde ich mich trotzdem selbst mögen, dann vielleicht man altes Ich aber nicht mehr"

Vielleicht war die Nacht zulang und es floß zuviel Wein, aber das war es, worum sich unsere (schwachsinnigen) Gespräche drehten.
12.5.07 15:45


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