Startseite
    Politisches
    Geschichten des Intemperans
    Janeas Privates
    Unsinn
  Archiv
  Gästebuch
  Kontakt

http://myblog.de/intemperans-und-janea

Gratis bloggen bei
myblog.de





 
Bilder

Das Wochenende war hart, wir wankten zwischen Delirium und emotionaler Überforderung, daher haben wir auch nichts Tiefgreifendes geschrieben.

Da wir euch trotzdem Unterhaltung bieten wollen und viele von euch kritisiert haben, dass wir zu wenig Bilder haben:



Bilder von uns beim Posen werden folgen.
Aber erstmal noch etwas lustiges:
4.2.07 19:35


Jeder ist sich selbst der Näheste

Aus der Kategorie: Wir haben keine Vorurteile; Wir hassen alle Menschen

 

Manche können nicht mit Problemen umgehen und fangen bei der kleinsten Aussicht auf einen Verlust ihrer Errungenschaften an zu heulen, wie es nicht einmal Weiber, die in den Konflikt einbezogen sind, es vermögen. Es wird viel Staub aufgewirbelt, es werden haltlose Drohungen und überspitzte Konsequenzen aufgezeigt. Konfliktfähigkeit, wie man sie von jungen Erwachsenen, die sich für Redeführer ihrer Gossenauswüchse halten, verläuft im Sande, ob der Aussicht auf persönliche Rückschläge. Dass die Anderen genau so nur ihren Interessen bedienen, wie man es selbst einst tat, wird mit einem "Manchen Leuten hat man ins Hirn geschissen" abgetan. Von Reife zeugt es nicht.

Genau so wenig zeugt es von Reife, fadenscheinige Gründe an Stelle der Wirklichen zu nennen.

Manche nennen es Feigheit. Andere tragen das Signum der Schande auf die Stirn gebrannt, während sie sich stolz damit brüsten.

 

Ihr seid lächerlich

und ihr merkt es nicht einmal.

8.2.07 19:50


TORNADOS in Afghanistan

von Janea



"Die reservierte Haltung gegenüber dem Afghanistan-Einsatz zieht sich in Deutschland von links bis rechts. Dass viele deutsche Linke darauf pfeifen, ob in Kabul demnächst wieder Unschuldige im Fußballstadion aufgehängt werden könnten, ob eine Religionspartei die Bärte der Männer vermisst und Frauen verbietet, alleine über die Straße zu laufen, ist eine bittere Erkenntnis. Für eine politische Strömung, die sich einmal über internationale Solidarität definiert hat, ist das vor allem ein Armutszeugnis. Aber auch bei Konservativen macht sich eine abwinkende Stimmung breit, Westbindung hin oder her: Der Afghane sei eben so wie er ist, der Afghane führe eben gerne Krieg, das liege ihm im Blut. Am besten sei es, man lasse den Afghanen mit seinesgleichen alleine."

Was ist eure Meinung dazu? Muss Deutschland das Töten lernen (und dabei moralisch Partei ergreifen)? Oder ist selbst das Bilderknipsen zuviel, weil sonst die moderaten Enthaupter von der Religion des Friedens auch in ihrer hier heimischen Manifestation wieder einmal in bombige Laune geraten könnten, wie letzten Sommer schon?

Und können wir es uns erlauben öffentlich gemeinsame Sache mit dem großen Satan zu machen, anstatt nur wie bisher mit lupenreinen Demokraten zu kooperieren, so wie Putins Pressesprecher Schröder es uns einst empfohlen und mit dem boomenden Iranhandel auch phänomenal umgesetzt hat?

Muss es denn immer Krieg sein? Wie wärs denn mal mit politischen Lösungen! Ich bin sicher die Jihadisten in Thailand, auf den Philippinen, in Somalia, im Sudan hören sofort mit ihrer gänzlich unislamischen Feindseligkeit auf, sobald auch der Westen seine Aggression anderswo einstellt! Und in Afghanistan sowieso


Abweichende Meinungen auch erwünscht.

9.2.07 15:54


Huber oder Seehofer neuer CSU Chef?


Freilich kann man nun diesen Artikel im Stern lesen, danach ist man nur leider genau so dumm wie vorher, da es dem Stern eher beliebt, irgendeinen Rotz vor sich hin zu brechen, anstatt, dass irgendwie darauf eingegangen wird, wie man die Beiden denn nun politisch zu unterscheiden vermag.
Ich war genauso belustigt wie abgestoßen von diesem Rotz an Berichterstattung, wobei ich dort wenig Berichterstattung sehe, denn viel mehr ein sinnloses Gerede über mehrere Seiten. Also las ich weiter.

Es geht also weiter mit diesem Prachtstück.
Jawohl, wir hängen uns etwas an einer Formulierung eines Politikers auf und rücken die Republikaner ins Licht des Grenzdebilen. Selten so einen Dreck gelesen. Wahrlich kann man als großes deutsches Blatt alle Moral versenken, auf den kritische Jornalismus pfeifen, sich schluss endlich eine Glühbirne in den Arsch stecken und solange drehen, bist sie leuchtet... wobei... vielleicht muss man das ja sogar bald, wenn wir unsere Energiewirtschaft weiter so hart ficken.

Wo die Wahrheit liegt, weiß niemand. Es scheint aber auch niemanden zu interessieren. Wozu auch.
Man kann sich ja lieber mit solchen oder auch solchen Aussagen ins intellektuelle Abseitß bolzen.


Wenn wir aufgrund von Desinformation durch unsere absolut kritischen Medien eine Unabhänigkeit vom Ölmarkt ausschlagen, dann müssen wir uns wohl kaum wundern, wenn der Raubtierkapitalismus uns als erstes frisst.

In der Diktatur unterdrückt eine Minderheit die Mehrheit.
In der Demokratie ist es genau anders herrum.

Nur vielleicht ist ja auch nur eine Minderheit überhaupt in der Lage zu führen und der Rest nur in der Lage zu folgen. Wenn man es sich so anschaut... willkommen in eurer eigenen Hölle, politikmüdes Volk.

12.2.07 19:54


Opfer zweiter Klasse

Janea

Ich habe noch etwas schöne über Berichterstattung gefunden.

Während in Potsdam im Fall Ermyas M. Medien und manipulierte Öffentlichkeit wieder einmal zu Tränen gerührt sind, schert sich um das deutsche Opfer David Fischer, der sechs Wochen später von einem Afghanen abgestochen wurde, niemand.

Während die ersten Prozeßtage zum Fall Ermyas M. nun medial groß inszeniert werden, und die Presse fast bedauert, daß ein »fremdenfeindlicher Hintergrund« auszuschließen ist, wird noch einmal deutlich, daß die übertriebene, inszenierte Fremdenliebe in Deutschland mit einer Geringschätzung des eigenen Volkes einhergeht. Die Lichterketten und die umfangreiche Berichterstattung ist noch gut in Erinnerung. Weniger präsent ist dagegen ein anderer Fall: Der Mord an David Fischer, am 17. Juni 2006, also nur wenige Wochen nach dem Fall Ermyas M. Fischer wurde erstochen – von dem 18-jährigen Afghanen Ajmal K., ebenfalls in Potsdam. Dies war den Medien allerdings keine Zeile wert. Wenn man einmal in den Weltnetzarchiven der großen Zeitungen recherchiert, ergibt sich folgendes Bild: Spiegel, Stern, Süddeutsche, Focus, FAZ, Heute, Tagesschau, Die Welt, Frankfurter Rundschau – das Maximum an Artikeln über Ermyas M. war 48. Über David F. fanden sich dagegen ganze 0 Beiträge

Im Falle des Afghanen Ajmal K. fanden sich beim Prozeß sogar Lehrer, die ihm womöglich zur politisch korrekten Entlastung eine »erhebliche Konfliktfähigkeit« bescheinigten. Das Gericht erkannte die Verantwortung, die K. für den Tod von Fischer übernommen hatte, obwohl der Täter bis zum Schluß behauptet hatte, der Deutsche sei ihm gleichsam »ins Messer gelaufen«. Das Gutachten des Rechtsmediziners legte dagegen nahe, daß Fischers Brustkorb durch die »erhebliche Gewalt« des Stoßes sogar zusammengedrückt wurde. Ein »Hineinlaufen« hätte nicht zu den protokollierten Verletzungen geführt. David Fischer wurde nach Zeugenaussagen von zwei Leuten festgehalten und von Ajmal K. abgestochen.

Ajmal K. bekam für seinen brutalen Mord sieben Jahre Jugendhaft. Das deutsche Opfer noch nicht einmal Gerechtigkeit.



Auf einer Weltnetzseite ist ein Brief der Angehörigen an Jörg Schönbohm veröffentlicht, der bisher selbstredend nicht beantwortet wurde.
http://freenet-homepage.de/wanda/david/link4_politik.htm

12.2.07 21:07


13 Februar 1945

Wieder ist es soweit. Ein genehmigter Trauermarsch zieht durch Dresden. Nicht genehmigter Widerstand macht sich breit und jeder, der sich im Licht der Selbsgefälligkeit baden will, vermummt sich und macht gegen die vermeindlichen Nazis Front. Man brüllt Hirnloses und ist dagenen, dass Kriegsflüchtlinge, die ohne Not ausgebombt wurden, als Opfer "hingestellt" werden.
Am spaßigsten waren die Englandflaggen im Antifa-Zug, nicht, dass Überlebende sich dem blankem Hohn ausgesetzt fühlen könnten, die Bombenden werden auch gerühmt.
Herzlichen Glückwunsch zu deinen neuen Pimpfen Deutschland.

 

 

15.2.07 16:03


Gelogen

Janea 

Von mir hätte ich es erwartet. Ich bin berechnend, ich bin böse, ich bin gefühlskalt. Ich verarsch so und so jeden, der mit über den Weg läuft. Ich esse kleine Kinder und bin schuld an allem Übel.
Trotzdem habe ich es nicht getan.

Aber Du? Auf welche Ebene stellst Du dich mit Deinen Taten?

20.2.07 19:14


 [eine Seite weiter]



Verantwortlich für die Inhalte ist der Autor. Dein kostenloses Blog bei myblog.de! Datenschutzerklärung
Werbung