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Stressfaktoren und deren Folgen

Was gibt es heutzutage nicht alles für Kuren, Pflegen, Rezepte und viel anderes um einfach mal zu entspannen. Oder sich einfach mal einen Tag frei nehmen, vielleicht kann man sich sogar beim Dr. Holiday krankschreiben lassen. Es gibt viele Methoden, aber ist es wirklich so einfach? Stressfaktoren sind heutzutage vielfältig vorhanden. Jeder Mensch ist ihnen ausgesetzt, viele werden wenigstens verändert, andere zerbrechen vollkommen.

Die ständige Präsenz von Erwartungen, die gegenüber anderen erfüllt werden müssen, stellt jeden Menschen täglich vor mehr oder minder schwere Probleme. In der Schulzeit ist es nicht nur der Lehrer, es kommen auch die eigene Verwandtschaft und die Freunde sowie der Jahrgang als Faktor hinzu. Obwohl die Schule teils nicht ernst genommen wird, haben die meisten schon den Beruf vor Augen und „Bei Bewerbung (deine spätere Existenz) kommt es auf deine Noten an.“ im Kopf. Allen Schülern, insbesondere den schwächeren, sind das gute Vorraussetzungen für die Zukunft. Arbeiten/Klausuren/Examen, Hausaufgaben, familiäre Verpflichtungen, Probleme mit Freunden oder dem Partner stellen jeden Jugendlichen auf eine harte Probe. Da diese sich noch in ihrer Selbstfindungsphase befinden, was bedeuten soll, das sie psychisch meist noch seht labil sind, besteht eine größere Gefährdung bei ihnen. Suizid ist bei Jungendlichen bzw. jungen Erwachsenen eine der häufigsten Todesursachen in den Industrieländern, in manchen die zweithäufigste hinter Unfalltod wie z.B. in Kanada.

Weitere Info:

Im Vergleich zu 1950/1999 z.B. aber ist die Suizidrate bei Kindern um fast 800% gestiegen.
Auch die Suizidrate bei Jugendlichen/jungen Erwachsenen hat sich in den letzten Jahrzehnten mehr als verdoppelt. Die Zahl der Suizidversuche ist in diesem Bereich drastisch höher als die der eigentlichen Suizide. -bis zu 200 zu 1- (http://www.terrapie.de/html/suizid.html)


Die Anforderungen bleiben im Berufsleben bestehen, durch die angespannte Arbeitsmarktsituation noch weiter verschärft. Alles muss besser als gut sein, die Welt gehört den Ehrgeizigen, die Helden der Arbeit, etc. es gibt (und gab) viele Arbeitsparolen die zur Tüchtigkeit anspornen sollen, wohl aber auch einen Leistungsanspruch stellen. Die Angst vor der Arbeitslosigkeit, die nicht nur Existenznot sondern auch sozialen Abstieg mit sich bringt, ist bei vielen Angestellten allgegenwärtig. Vergleichbar ist dies mit der Politik der Kirche im Mittelalter (Stichwort Ablasshandel).
Zudem ist der soziale Umgang zwischen den Führungspositionen und den Angestellten ein weiterer Punkt. Arbeitnehmer, die in ihrer persönlichen Arbeitsmethodik sehr eingeschränkt und von den genauen Aufträgen ihrer Vorgesetzten stark abhängig sind, leiden auch an durch Stress ausgelösten Störungen.
Die damit eingehenden psychischen Schädigungen zwingen immer mehr Menschen zur frühzeitigen Rente.

Artikelausschnitt von gmx.de

Psychische Krankheiten durch Stress am Arbeitsplatz

[…]Hohe Stressbelastung im Arbeitsalltag und straffe Hierarchien in der Arbeitswelt sind nach Meinung des Forschers die Hauptursachen für diese Entwicklung. "Am häufigsten betroffen sind Beschäftigte im Dienstleistungs- und Verwaltungssektor. […]

Studien aus Finnland hätten ergeben, dass ein unsicherer Arbeitsmarkt auch für Beschäftigte eine hohe psychische Belastung birgt. Am Arbeitsplatz selbst setze den Arbeitnehmern vor allem ein eingeschränkter Handlungsspielraum zu.[…]


Die Wohlstandsgesellschaft hat es in vielen Bereichen so gut wie kaum eine andere historische oder auch aktuelle Gesellschaft in anderen Ländern. Sie scheint mir jedoch wie eine überreife Frucht, die im Kern anfängt zu verfaulen, als Beispiele dienen dieser Text, sowie die Artikel von Janea.

Mag jeder das Beste aus seiner Zukunft machen,

Inte

11.1.07 00:58
 


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