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Janeas Privates

Wovon wir heute bewegt werden

Das Augenfälligste muss nun ausgeräumt werden: Ich schreibe nur so krankhaft umständlich um eine gewisse Person zu foppen. Das hat keinen tieferen Sinn und wird sich mit der Zeit wieder legen.

Davon ab bin ich aber sowohl froh, als auch unglücklich mit etwas. Froh bin ich darüber, dass ich meine Vorbehalte aufgegeben und das einzig Sinnige getan habe, es war schön und entspannt und blieb (bis jetzt) ohne jedwede Ahndung, aber wer soll auch schon richten, wo kein Richter ist. Die Frage nach der Widerholung bleibt bestehen und wird grade heiß und innig mit dem Schatten in meiner selbst ausgekämpft. Das schlechte Gewissen hat sich darauf verlegt, ein großes Übel heraufzubeschwören – das Einschleifen des Bösen. Recht hat es, aber was will man tun.

Und genau da drifte ich in diese trübseelige Stimmung hinein. Zum einen will ich wohl kaum, dass es sich einschleift zu anderen gibt es da etwas anderes von ähnlich apokalyptischen Ausmaßen. Es gibt ja tatsächlich immer wieder Leute, die einfach mal nicht manns genug sind, ihre infantilen Spielereien zu unterlassen, oder, sollte sie nicht mal das schaffen, einen da wenigstens nicht mit hinein zu ziehen. Diese Breitseite an Kopf- und Besinnungslosigkeit trifft dann auf ähnliche Entrüstung, wie das sexuelle Vergehen an meiner eigenen Tochter. Sei’s drum, durch diffuse Andeutungen wird das Problem eh nicht deutlicher.

Also kommen wir zu einem wirklichen Problem: Lieber Physik Lk, ja, wir haben ein wirkliches Problem. Unser Lehrer war nun stolze zwei (drei?) Wochen krank, wir haben keine Ahnung von nichts, gucken nur neiderfüllt auf die Weisheit des Grundkurses, während wir die Crux darin wähnen, dass wir übermorgen eine Klausur schreiben und keinen Stoff haben.

 

Ratlosigkeit macht sich breit, aber was soll’s, das’ nu’ wirklich ein weltliches Problem.

Was alles nichts gegen deine infantile Art ist

26.6.07 20:42


Die Selbstverantwortung und das Schlechte Gewissen

Oft sprach sie davon, dass es behuflos sei, da ihr Streben im Nicht verhalle und die ausbleibende Substanz dieses Nichts gleichwohl den Behuf der Sache selbst darstellte, obgleich es einen Antagonisten zu ihrem Affektieren die Sinnlosigkeit hinter sich zu lassen zweifelsfrei gab. Aber wie es bei jedem sich einpendelndem Gleichgewicht, grade so, wie bei den Stachelschweinen, gab es von Unterlegenheit des Antagonisten geprägte Zeiten, in denen es ja schien quasi, um ihn beim Namen zu nennen, die Vernunft alsbald siegte, während sie aber landläufig nicht als Vernunft angesehen wurde. Vermutend jedoch die Entscheidungsfällung Minderjähriger sei nicht von einer normativen Willkür, sondern mit mehr Fug, von mehr oder weniger klaren Überlegung begonnen und auch beendet worden, so beißt es sich jedoch mit dem Antagonisten, der Dogmatik, landläufig das „schlechte Gewissen“ beschimpft, welches seinerseits genauso wie Moral und vermeintliche Unmoral ein Werkzeug zur bloßen Handhabung unliebsamer Überlegung der dazu Fähigen ist, welches durch die Unfähigen gebraucht wird.

Grade aber dieses Werkzeug setzt mit einer großen Kraft an uns an und bezwingt uns, indem es in die Kerbe der Selbstzweifel zu schlagen wünscht, welche wie Stigmata oder Narben unsere Körper und Seelen zieren, zugefügt in einem kaum wehrhaften Alter, zusätzlich ausgenutzt in einem Wehrhaften, dennoch wirkungsvoll.

Aus dieser Perspektive nun aber könnte sie sich als moderne aufgeklärte Heldin fühlen, wenn sie über die falsche Doktrin gesiegt hat.

Aber hat sie das wirklich?

Nagt sie nicht doch an ihr?

Gehört sie wirklich zu den Starken

Janea Langhoff 

 

 

25.6.07 22:56


Das Joch der Regeln

Aus der Abteilung: Wie komme ich da jetzt wieder drauf


Die meisten von Vernunft bestimmten Menschen werden zustimmen, dass es keinen Gott gibt, weiterhin dass es keine anders geartete übergeordnete Macht, in der Funktion, wie Gott sie inne hat, gibt. Daraus resultiert aber die Zurückgeworfenheit auf sich selbst, auf die menschliche Moral. Daher, dass aber niemand außer dem Anwender selbst diese Moral setzt, gibt es auch niemanden außer dem Anwender, der sie kontrolliert, es sei denn, der Anwender lebe nun in einer Gemeinschaft.

Grade aber das begrenzt den Behuf der Moral auf das bloße Regeln des Menschlichen zusammenlebens. Diese Regeln gibt es, sie können diskutiert werden. Aber sie verlieren jede Gültigkeit, als bald die Person die Gemeinschaft verlässt. Das Regelsystem fußt auf Angst vor Bestrafung und auf Angst, die wechselseitige Garantie dieser Regeln zu verlieren. Diese Angst ist nichtig, außerhalb der Gemeinschaft. Daraus seinerseits geht nun hervor, dass Moral nur ein Instrument und kein unbedingter Wert seiner selbst Willen ist. Dieses Instrument kann sehr schnell an Wert verlieren, wenn sein Motiv, die Angst, ausgehebelt ist. Daher ist es nichts mit der Moral, sobald man Macht hat, es sei denn man ist so indoktrieniert, dass man doch unbedingter weise Angst hat, dies aber ist Dummhaftigkeit, die zu einer Einhaltung führen und so sieht man, dass Moral ein Mittel der Schwachen ist. Sie erfinden einen fiktiven Wert wie die Moral und das Regelsystem um die Freien und Starken zu unterjochen. Inwieweit die Solidargemeinschaft sinnig ist, soll hier dem Leser überlassen bleiben.
23.6.07 12:40


Fragmenthafte Auszüge meines Wochenendes

Da, wie wir nun alle wissen, die Planung als solche und speziel die zeitliche Plaung fortwährend als eine unbeständige, ja sogar im Falle, Gott bewahre, dass die Planung sich auf andere Menschen bezieht, als eine wahrhaft glücksspielerische entpuppt und uns somit, im wahrsten Sinne des Wortes ent-täuscht, scheint es nicht weiter verwunderlich zu sein,
dass mein Wochenende kurz nach seinem Beginn und dem Umstoß grade jeder Planung bar einer Alternative
zu sein schien.

Davon entmutigt wollte ich mich schon der Studie meiner Bücher hingeben, als sich eine Pforte in nie geahnten geistigen Austausch auftat, der sich später dann als kaum fragend noch
antwortend zeigte, dennoch als kurzweilig und unterhaltsam, wiewohl man doch auch an dieser Stelle überasch (oder ent-täuscht) sein mag, auf was für Stilblüten des Falschverstehens man doch trifft, wenn man sich mit einem Mägdchen zu unterhalten wünscht.

Grade dieses Falschverstehen scheint sich wie ein roter Faden durch mein Wochenende zu ziehen, so war auch der Abend dieses Tages und der komplette Folgende von soetwas, oder soetwas ähnlichem, bestimmt, obwohl man doch bemüht schien, grade das zu vermeide und sich dem Unkomplizierten zu widmen.

Das Gegenteil von "Gut gemacht" ist wohl nicht "schlecht gemacht", sondern "Gut gemeint".

Diese Irrungen und Wirrungen schienen sich auch am Sonntag nicht aufzulösen, drum schickten sich die Tüchtigen mit den Irrungen und Wirrungen ihrer Nähesten abzulenkten.
Das sollte man sei lassen.

Das macht es nicht besser.

Was es besser machte war das Kartenspiel, der Suff und die Hurerrei, obwohl letztere Beiden nicht zum Vorschein kamen - leider. Hier setzte sich die Erkenntnis durch, das man sich mit klarem Kopfe in der Lage wähnt wirklich viel Geld zu gewinnen, grade wenn, was aber keine Bedingtheit ist,
die Widerstreiter grade einen solchen nicht vorweisen. In diesem Fall spricht man von "unbedingt" oder halt Un-Bedingt... wieder so eine Stilblüte deutscher Sprache, die mir
am Wochenende zusetzt. Ist das Brechen eines Versprechens nun unbeding, oder doch bedingt in der "natürlichen Schlechtigkeit des menschlichen Geschlechts" - wie dem auch sein, man sollte niemals in dieser Frage die Gegenposition zu einem aufgewühlten Mägdchen beziehen, grade wenn
das Mägdchen kein Mägdchen mehr, sondern viel mehr eine ausgewachsenes Kampfweib, welches genau durch diese Fragestellung so aufgewühlt wurde, wie es jetzt nuneinmal ist.
Frauen werden echt häßlich, wenn sie die Wut an einem auslassen können.



Aber ich weiß ja, wie ich das zu verstehen habe, Östrogen ist halt wie Bier.

In Anbetracht des grade sinkendem Niveaus bleibt mir ein Abschlussapell:

"Harry, in was für einer Gesellschaft leben wir eigentlich?"

(Wohl nur was für die Älteren)
18.6.07 15:57


Verhersage. Verfasst am 13.6.

 

Vermutend, das gewünschte Versprechen würde eingehalten, verhält man sich grade so, als ginge man mit einem Kredit ins Kasion.

Dem Grunde nach weiß man, dass das Risiko sich unverhältnismäßig schlecht zum Gewinn positioniert, oder positioniert worden ist, dennoch tut man alles, um sich selbst zu belügen und auf die eine Zahl zu hoffen, damit man grade nicht bei der Bank in Schulden steht, sondern viel mehr einen handfesten Gewinn erzielt, gleich nachdem man seine Schulden mit der Ausschüttung der 36-fachen Summe beglichen hat. In Anbetracht dessen, mögen wir jetzt das Versprechen der 36-fachen Summe mit dem Versprechen einer anderen Person gleich setzen, so folgt aus reiner Überlegung, nämlich der, der Mensch handle nicht nur aus übergesetzter Moral, sondern werde viel mehr von Feigheit und Bequemlichkeit bestimmt, was eine triviale Erkenntnis zu sein scheint, grade deshalb auch, weil wir die Mörder aller Mörder zu sein scheinen, dass der Verlass auf ein Versprechen, was entgegenstehende Motive in der Person des Versprechers besitzt, wie nämentlich erwähnt die Feigheit, wohl mehr als dumm bis hin zu Selbstbetrug ist, daher dass es die eigene Reflektion betrügt, grade so, als würde uns die Leuchtwerbung des Kasions betrügen.

Dieses in seiner Verwerflichkeit weiter bestärken wird das Abstreiten des Verspreches, was auf die genaue Zerlegung der Aussage und des Abschwächens, weit unter das Niveau eines Versprechens beruhen wird.

Dieses nun gegen die Person anzuprangern, wird in genau dieser Abschwächung enden. Wenn jetzt aber die Person wie auch immer geartete Gewalt über einen hat, so wird man über das moralisch Verwerfliche hinwegschauen und sich fügen müssen, gleichwohl es kaum zu übertrumpfen ist, außer durch die Hörigkeit, wessen fehlen die Person nur in einer anderen These weiter bestärken würde, die man auf keinen Fall eingestehen möchte. Die bloße Gewalt, dieses Gebilde zu zerschlagen wird ebenfals von der Hörigkeit abgehalten und so bleibt die Person zu mindest mit ihrer zweiten These im Recht, obwohl sie zu dem Zeitpunkt des Aufstellens unrecht hatte.

 

Um es kurz zu fassen: Ich habs dir vorher gesagt, aber ich hätt' den gleichen Fehler gemacht.

13.6.07 22:31


Was hab ich dieses Wochenende gemacht?

Zwei Bücher habe ich gelesen, viel mit Hunden gespielt und mir Gedanken über Drogen gemacht, eine gute und treffende Southpark Folge gesehen (Die mit den Hippis) und Erfahren, dass es echt tolle Frauen gibt, wenn sie erstmal älter als 20 sind.
Des Weiteren habe ich ... mich über die Interferenz zweier Kreiswellen informiert, ein mesantrophisches Wesen geheilt, Fußball geguckt (!?), einen Baumstumpf ausgegraben, mich über Down-Zellen informiert, die Idee nach Claustahl zu fahren verworfen, die Idee nach Wiesbaden zu fahren verworfen, Geld verdient, 13 Punkte in Mathe geschrieben (naja), mich mit dem Gedanken getragen Drogen zu verkaufen, Motorräder angeguckt und mich in meinem Plan, eines haben zu wollen, bestätigt gefühlt, eine mittelprächitige Robbi Williams Verarsche gesehen, mich erfolgreich um ein schlechtes Punkt-Konzert gedrückt, über Optimismus und Nihilistische Weltanschauungen gestritten, ein "Programm" zum Verhalten dreier Tierarten, die sich gegenseitig fressen, geschrieben, mit Leuten ausgegangen und an die Hand genommen, mit denen ich das nicht erwartet hatte, wieder mal festgestellt, dass ich eine angsterregende Aura habe (Mammmaa!!), die Benutzung von Fremdwörtern erfolglos konterkarriert und jemandem ernsthaft auf die Frage geantwortet, warum man denn Zehen an den Füßen hätte.

Was ich noch machen werde: Mich hoffentlich nicht ins Koma saufen, meine Traumfrau aufgrund neuer Erkenntnisse umgestalten, mehr Geld verdienen, endlich für Ordnung sorgen, einen ordentlichen Schlafrythmus einführen, Tom davon abhalten spielsüchtig zu werfen und vieles vieles mehr.

Irgendwie nichts und doch etwas, was einen zufrieden stellen könnte.
27.5.07 13:10


Geschichtenerzählerin

"Der Rauch ihrer Zigarette bildete eine verwischte Linie mit ihrem auf den massiven Tisch gestützen Unterarm. Der Arm wirkte schmal und zerbrechlich gegen den Tisch. Zerbrechlich - So sahen auch ihre Beine aus, die sie übereinander eschlagen hatte, während sie mehr liegend als sitzen auf ihrem Stuhl ein Bild betrachtete.
Sein Bild. Lachend von der Sonne bestrahlt, so wie auch sein Leben war, konnte sie ihn auf dem Bild erblicken. Auch ihr Leben. Aber die Menetekel schwebten von Beginn an über der Sonne. Sonne? Ja eigentlich nur auf seiner Seite. Er, so sagte sie, brachte den dringend nötigen Sommer in ihr Leben. Der Frühling war in ihrer Eile und Entschlossenheit so kurz, dass sie sich kaum erinnern vermochte. Wohl aber an den Sommer, dessen Wärme sie, wärmer noch als das schmale Licht des Kamins, über ihre blasse Haut fahren zu glauben spürte.
Eigendlich war er es, der ihr Kraft gab, sie aus dem Winter riss, die Eisblumen zu wahrhaftig blühendem Leben wandelte... Sie sagte es ihm mehr als einmal. Er war ihre Kraft, der Bruch mit allem Vergangenem - doch nun war er genau so vergangen. Staub und Asche - aber kein Phönix.

Also sie die Zigarette an ihre Lippen setzte und den Rauch inhalierte, glaubte sie etwas selbstgefälliges in seinem Blick zu erkennen. Ihre Gedanken schlossen den langen Sommer aus. Der Herbst stand in seiner Kürze dem Frühling in nichts nach. Einzig in Tristess übertraf er benahe noch den Winter. Die Angst zu verlieren griff kalt in sie hinein. Ehe sie sich versah hatte sie verloren. Ihn. Und mit ihm ihre Hoffnung. Mit ihm den Halt und mit ihm die Wärme, die sie die Widrigkeiten des Winters vergessen ließ. Alles das fuhr aus ihrem zerbrechlichem Körper, wie der durch ihre Lippen quellende Rauch. Es war kein Ausatmen, viel mehr ein Herausquellen. Alles Leben quoll aus ihr. Schmerz und Hass lagen so dicht beieinander.
So manifestierte er ihren Schmerz; ließ sie in ihrem inneren von rauen Stürmen bestimmtem Winter zurück.
Das Bild fiel zu Boden.
Die Eisblumen blühten wieder."
15.5.07 19:23


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