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Janeas Privates

Das Wochenende war...

Das Wochenende war... der blanke unverholene Wahnwitz. Von Wirklichkeitsentwöhnten, ihr eigenes Glück konterkarierenden komischen Wesen Über bloße Aefferei zum Behuf der Gefallsucht bis hin zu maßlosen Alkoholkonsum, der das alles erst möglich macht, abgerundet von Konflikten, die man schon lange ausgetragen zu haben glaubte.

Altes und Altgeblaubtes fliegt einem plötzlich um die Ohren, so wie süffisante Kommentar derer, die man schon immer gehasst hat. Das Bild seiner selbst wird auch vor seiner selbst düpiert .. und ja auch Fremdworte spielten eine große, nicht zu verachtende ... oder grade zu verachtende Rolle dieses Wochenende.

Dass man "sensiblen" [sic!] Menschen neuerdings keine Botschaften durch die Blumen geben kann, sie eigentlich sogar mit dem Kopf vor die Wand stoßen muss, das war mir neu. Ebenso neu war mir meine längst verdrängt zu glaubende Ablehnung gegen verschiedene manigvolle farbenprächtige Themen deren Geißel ich bin... und allem drum herum. Alte Bekannte, tauchen auf dem Nichts wieder auf und führen ein Schild "Ich bin deine böse Erinnerung" mit sich. Namentlich sind es wohl die paranoiden Ängste und zu Kleinkriegen und Blutrachen ausartenden Tumorgeschwülzte des Erwachsenwerdens. Freilich kämpfte ich, wohl wissen um meine allumgreifene geistige Überlegenheit, gehen sie an. Wo ich aber grade beschloss, mir nicht die Jauche des Vergangen, des Selbstmidleids oder beiden überzugießen, taten es Andere voller Affektion für mich.

Ihr seid kacke und ich komm nicht mit euch klar.
Aber ich darf das, ich bin noch 16

Der Text ist voller böswilliger Absicht geschrieben, wie er geschrieben ist. Er dient viel mehr der Unterhaltung als als Grundlage tiefschürfender Gedanken oder irgendwelcher Analysen.
Trotz dessen danke ich für die Aufmerksamkeit, wohl wissend, dass keiner von uns nach dem Lesen bzw. Schreiben auch nur ein Stück weit klüger ist.

Nun steh ich da, ich armer Thor und bin so klug, als wie zuvor.
13.5.07 21:23


Noijes fohn Janea

Um diesen Tag zu beschreiben: Hmmm... vielleicht nimmt man die Worte eines sehr weisen Mädchens: "Muttertag suckt, Familie suckt, alles suckt."

Klar, das ist sprachlich nicht auf so einem hohem Niveau, wie viele andere ihre eigenes sehen, aber inhaltlich ist es von einer solchen logischen Schärfe, dass Germanisten verzweifeln würden.

Muttertag suckt und das schlimme daran ist... Muttertag suckt, noch bevor überhaupt Muttertag ist. Woher kommt das? Darf man so weit gehen und sagen: "Muttertag suckt, weil Familie suckt und deswegen sucken auch Mütter" - womöglich noch, bevor Muttertag ist?
Nach meinem Freund und WG Mitbewohner schon: „Heiraten heißt, mit verbundenen Augen in einen Sack greifen und hoffen, dass man einen Aal aus einem Haufen Schlangen herausfinde.“

Spätestens, wenn die Einflüsse der Sexuellenhörigkeit verschwunden sind... naja.. was mich auch irgendwie unweigerlich zum Thema Frauen und Ästhetik zurückwirft, was mit dem Wort Gefallsucht in Verbindung gebracht wird. Dazu lass ich mich, glaub ich, später noch aus.
Weiter brachte uns die These:
„Alle Verliebtheit, wie ätherisch sie sich auch gebärden mag, wurzelt allein im Geschlechtstriebe.“
dazu in Freudentaumel auszubrechen und es 100% zu unterschreiben, was wir eh schon alle wissen: Unser Weltbild ist das einzig Wahre und Vollkommene. Ein hoher Anspruch? - Ja, wie sind aber auch viel geiler als ihr.

Davon -ausgeschlossen der Gefallsucht, der ich mich ja noch widmen wollte- kann man schonmal sagen: Wir sind alle scheiße, manche mehr, manche weniger - wohl die am wenigstens, die nichts tun, aber auch diese, die nichts sagen - aber auf jeden Fall sind wir Läufer in die falsche Richtung, weil jeder sein Richtig selbst festlegt, ungeachtet logischer Reflexion oder menschlicher Ethik, mag man bei manchen denken. Vorallem bei Frauen. Aber auch Männer sind scheiße, was das Gesammtbild wieder zum großen ganzen "Wir alle" abrundet. Kein von uns ist "Gut" , denn bedenke: So überzeugt du von dir bist, du bist der Verdorbenste von Allen.

Nun zur Gefallsucht, die - wie man vielleicht ahnen konnte - in die gleiche Kerbe schlägt. Vorallem ließ sich Butz ja wieder über Frauen aus. Folgendes bedarf keiner Begründung und Erklärung (Natürlich nicht!):
"Weder für Musik, noch Poesie, noch bildende Künste haben sie wirklich und wahrhaftig Sinn und Empfänglichkeit; sondern bloße Aefferei, zum Behuf ihrer Gefallsucht, ist es, wenn sie solche affektiren und vorgeben"
Aber sie geben es dennoch vor. Und genau das ist in seiner Gänze die Krux. Diese Gefallsucht lässt sich aber, für jeden klar ersichtlich, verallgemeinern. So sind wir stets Schausteller, die nicht wissen, was ihr Publikum erwartet - und handeln danach. Wir beugen uns nach jedem Fitzel Information über Erwartungen andere und legen sie als den eigenen Willen hin.
Widmen wir (die Frauen) uns deshalb den -vermeindlich- schönen Künsten und fallen so wissens und mit voller Absicht in das Fremdbild unser selbst hinein.
Widmen wir uns deshalb alle dem, was (uns) gefällt?

Wohl schwerlich abzustreiten!

Einzig, wem wir gefallen wollen, können wir festlegen. Oder etwa nicht? Können wir das wirklich, oder ist es bestimmt, dass manche von ihren Eltern geliebt werden, andere aber von der Antifa? Wider andere, von niemandem außer ihnen selbst - was freilich auch etwas ist.
"Lieb dich selbst und es ist egal, wen du heiratest"
Verehrung strotzt hier vor Schwachsinn.
Von Schwachsinnigen wird es verehrt.
Wem gefallen diese Schwachsinnigen? Ihren selbstgrechten Persönlichkeiten?
"Wenn ich mich selbst nicht mögen würde, wäre ich anders."
Oder eher - "Wenn ich anders wäre, würde ich mich trotzdem selbst mögen, dann vielleicht man altes Ich aber nicht mehr"

Vielleicht war die Nacht zulang und es floß zuviel Wein, aber das war es, worum sich unsere (schwachsinnigen) Gespräche drehten.
12.5.07 15:45


Der zweite Schultag

aka. "Hä?"

 Mittwoch ist Montag. An sich ganz okay, das einzig Furchtbare sind wohl die zwei Deutsch Stunden am Montag. Die waren aber leider dieses Mal richtig scheiße. Weingarten rundet das ganze sehr flach ab.

 Konnten die denn im Absolutismus machen, was sie wollten?

Nur ein wackerer Held zeigt unerschrocken und die Furcht der selbstgewählten Unmündigkeit abstreifend auf : Jawohl! 

 

Nein so war das leider nicht, das wäre ja echt noch lustig gewesen.

Statt dessen komm ich schon um 4 nach hause (Juhu), esse etwas, telephonier etwas, knall mich hin und wach erst um 8 Uhr pünktlich zu den eh dreckigen Nachrichten auf.

Jetzt noch 'n wenig Hausaufgaben machen.

Ein Tag nach Format.

 

Wie konnte ich das vor den Ferien ertragen?

Aber wir wollen ja nicht alles schlecht reden.

18.4.07 20:10


Es sind Ferien

Wir befinden uns tief in einem Sommerloch - aber es gefällt.
Die Zeit zieht gemütlich vorbei, die Probleme fallen von einem ab, man umgibt sich mit dem, was gefällt.

Vorallem gefällt es aber, wenn man alleine in einem großem Haus mit viel Essen und allen sich nur zu erdenkenden Möglichkeiten ist. Dann beginnt man sich Blumen hochzuziehen, beginnt mit Gewähren umherzuziehen, man fährt Auto und Motorrad ohne Helm, man genießt die Sonne, man erschafft Feuer und bereitet sich damit köstliche Speisen zu. Der Geist beschäftigt sich mit den Höhen der Mathematik, Physik, der Nachhilfe, der Politik und der rechten Demagogie. Auch berauscht man sich an vergorenen Früchten und Pflanzeneigenen Insektengiften.
Und, was wohl am wichtigsten ist, man läd nette Leute ein um die Freuden des Lebens zu teilen und so... ihr versteht schon

Es geht mir gut. Auch die letzten Widrigkeiten werden ausgeräumt und  es wird weiter die große Freiheit genossen.

Auf die verbleibende Ferienzeit.

Janea

4.4.07 13:30


Rezension zu "Das Achte Opfer"

Für jemanden, der nicht möchte, dass sein Vorname hier steht.

Frankfurter Neue Presse, 14.10.99
"Die Geschichte führt über Umwege zum organisierten Verbrechen. Eine schlaflose Nacht läßt er zur Reise durch Abgründe werden. Aus einem faden Tag macht er ein spannendes Erlebnis."

Der erste Satz ist in sofern Unsinn, als das der Prolog ja mal total in die Kerbe keilt. Kein Wunder, dass wir unsere Töchter nicht mehr vor die Türe lassen können, wenn sie mit 12 Jahren zu Drogen und Sex verführt werden, anschaffen gehen und mit 15 an einer Überdosis sterben. Wer kennt keinen solchen Fall?
Die Reise durch Abgründe kommen auch etwas konstruiert daher, so wie mein Freund Nicolai Jurisch http://www.amazon.de/Das-achte-Opfer-Andreas-Franz/dp/3426617897 anmerkte "Die Person Hellmer und auch die Geschichte des Täters sind dermaßen an den Haaren herbei konstruiert, dass man aus dem ungläubigen Kopfschütteln bei den Textpassagen, in denen es um sie geht, gar nicht mehr herauskommt." Denn... wer kennt sie nicht, die Frauen, die man noch vor einem Jahr als Affäre hatte, wegen der man Frau und Kinder verlor, die man immer noch liebt und die mit einem Mann verheiratet ist, der zwar reich, aber genauso brutal ist, der dann aber vom Täter, den man selbst grade verfolgt, niedergestreckt wird und der Frau ein saftiges Erbe hinterlässt, mit dem man sich dann ein nettes Leben macht?

"Auch der Rest ist durchschaubar, eindimensional und schwach, da die Protagonisten bis zum Herztod literweise Kaffee trinken, bis zum Umkippen rauchen, eigentlich in jeder sich anbahnenden Situation saufen müssen, die Blase entleeren, grottenschlechte Dialoge führen und irgendwie alle aus verrütteten Verhältnissen stammen."
Der "Rest", was dann halt noch so übrig bleibt, ist wirklich etwas eindimensional. Dass die Hauptpersonen alle samt ein echtes Drogenproblem haben, finde ich aber genau so ulkig, wie klischeehaft.
Die Atmosphäre ist auch teilweise nicht so packend, wie man sich das vorstellt, aber beim meiner Phantasie... und wo wir grade bei Phantasie waren: Die zart angedeutete Erotik in dem Buch war irgendwie zu zart für mich... und ich halte mich auf solchen Gebieten für sehr feinfühlig Ganz oder gar nicht.
Der Spruch wiederum greift auch aufs Ende des Buches. Der Täter bringt sich selbst um, soweit vorhersehbar, aber wie unglaublich süß dann alle Hauptpersonen einen Partner zum Kuscheln und Knuddeln bekommen hat mein Herz doch schon gerührt und mich kurz vergessen lassen, dass das Buch zum einem um Mord und Organisiertes Verbrechen geht und zum anderem von Dir kommt

Was mir an dem Buch gefallen hat, ist dass es sehr locker zu lesen ist... man kann sogar beim Lesen telephonieren, ohne wirklich etwas von der Handlung zu verpassen. Auch wie die beiden Hauptpersonen miteinander umgegangen sind fand ich putzig.
Er hätte Durant aber noch einen Pappbecher zusammenknüllen wegwerfen lassen müssen, während sie sagt "Ich hasse meinen Job"

Das Buch fördert das Schubladendenken und ist auch sehr lustig zu betrachten.
Nette Kurzweile, danke dafür (abgenutzter Kuss)

25.3.07 21:58


Wer bin ich?

Ich bin groß, meist aber klein. Ich habe große Augen, meist sind sie blau, immer groß, manchmal braun. Mein glattes dunkles Haar hängt zu meinen schmalen zierlichen Schultern. Zierlich sind auch meine kleinen Hände mit kurzen, aber schlanken Fingern; Zeit zu Zeit bricht dieses Muster, die Schultern bleiben die selben.

Die Art hat auch Bestand. Ich bin ruhig, zurückhaltend, aber bewandert. Manchmal eloquent, manchmal nur klug. Immer hilfsbedürftig, ob ich mich selbst so sehe oder nicht. Ich bin liebevoll, stehe mir aber manchmal selbst dabei im Weg. Meine Zurückhaltung kann in Feigheit umschlagen. Meine Stille kann zu falschen Unterstellungen gegen mich führen. Ich bin unerfahren; zu unerfahren um mein Wertesystem wirklich zu kennen. Meine Entscheidungen werden durch Angst geprägt, oft beschleicht mich Unwohlsein. Manchmal bin ich durch meine Feigheit und durch meine Unreflektiertheit unsensibel, behaupte aber das Gegenteil. Ich weiß, dass ich lüge und bin traurig darüber.

Im Kontrast bin ich aufbrausend und emotional. Ich vertrage zu gewissen Momenten keine Kritik und zu gewissen Momenten begehe ich Dummheiten, die mich in mein Debakel führen. Ich habe sie begangen, ob ich wütend auf mich selbst bin, richte ich die Wut in diesem Moment gegen andere, gegen Dich.

Ich sitze hier im Dunkeln, die Zeit steht still. Ich denke nach, über Dich und mein Gefühl.

Ich liebe Dich, stehe mir selbst im Weg. Ich liebe dich nicht und niemand steht mir im Weg, Ich bin aber besetzt von Vorurteilen. Ich mag dich, aber andere stehen mir im Weg.

Sag mir, was hast Du mir getan; dein Licht brennt immer noch in mir.

Ich habe dich geküsst oder ich habe mit dir geschlafen, vielleicht habe ich dich auch im Wald belogen, ich strafe Dich aber auch durch meine Nichtachtung und wir haben uns niemals berührt.

So bin Ich

So sind wir, das sind unsere Leben.

Wer bin ich?

22.3.07 21:40


Was ich heute höre

Sunrise Avenue - Fairytale Gone Bad

This is the end you know
Lady, the plans we had went all wrong
We ain't nothing but fight and shout and tears

We got to a point I can't stand
I've had it to the limit; I can't be your man
I ain't more than a minute away from walking

We can't cry the pain away
We can't find a need to stay
I slowly realized there's nothing on our side

Out of my life, Out of my mind
Out of the tears that we can't deny
We need to swallow all our pride
And leave this mess behind
Out of my head, Out of my bed
Out of the dreams we had, they're bad
Tell them it's me who made you sad
Tell them the fairytale gone bad

Another night and I bleed
They all make mistakes and so did we
But we did something we can never turn back right

Find a new one to fool
Leave and don't look back. I won't follow
We have nothing left. It's the end of our time

We can't cry the pain away
We can't find a need to stay
There's no more rabbits in my hat to make things right

Out of my life, Out of my mind
Out of the tears we can't deny
We need to swallow all our pride
And leave this mess behind
Out of my head, Out of my bed
Out of the dreams we had, they're bad
Tell them it's me who made you sad
Tell them the fairytale gone bad

13.3.07 18:40


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