Startseite
    Politisches
    Geschichten des Intemperans
    Janeas Privates
    Unsinn
  Archiv
  Gästebuch
  Kontakt

http://myblog.de/intemperans-und-janea

Gratis bloggen bei
myblog.de





 
Geschichten des Intemperans

Die Stufe einer Kultur lässt sich an Ihrer Kunst erkennen

Ein Artikel zum Thema „Killerspiele“

Ein neuer Schuldiger für das teilweise Versagen der Gesellschaft wurde gefunden, die Killerspiele, womit auch schon gleich ein toller wertfreier Begriff in die Diskussion eingebracht wurde (Ballerspiele reicht wohl nicht mehr). Diese brutalen, gewaltverherrlichen Undinge wurden durch Studien abgesichert, von der bayrischen Regierung verurteilt, von den Medien gebrandmarkt. Wie viel da wirklich hinter steckt und was ins Reich der Sagen der Mythen gehört, möchte ich hier auswerten.
Ein großer Verfechter der Anti-Killerspiel-Bewegung ist der deutsche Psychiater Prof. Manfred Spitzer. Sein Artikel für das Wissenschaftsmagazin P.M. (Ausgabe 09/2006, Artikel „Töten lernen per Software“ möchte ich hier kommentieren.
Er nimmt in diesem seine These, die er auch in seinem Buch „Vorsicht Bildschirm“ vertritt, wieder auf, nämlich
Zu viel Medienkonsum macht unsere Kinder dick, dumm und gewaltbereit“. Er begründet diese mit Studien, die unter seiner Aufsicht als ärztlicher Direktor der Psychiatrischen Universitätsklinik in Ulm durchgeführt wurden. Das viel Rumsitzen und nichts Tun dick macht, wusste ich überigens auch schon vorher. Leider habe ich bisher keine einzige publizierte Studie dazu gefunden, sondern eher den Tenor, das es keine Langzeituntersuchungen dazu gäbe und nur kurzfristige (ca. 20 min nach dem Spielen) negative Beeinflussung diagnostiziert werden konnte. Trotzdem ist Manni sehr von seinen Studien überzeugt, denn „Auf Grund methodisch sauber durchgeführter Studien wissen wir das ganz genau.“
Um seine Glaubwürdigkeit noch zu untermauern, stellt er sein Buch, welches zum Bestseller wurde und positives Feedback bekommen hat, vor. Seine Kritiker werden als unseriös und unwissenschaftlich dargestellt.
Seinen Argumentationsstrang zieht er an einem zugegebener Maßen erschreckenden Beispiel aus den USA auf: „ Bis zum Ende der Highschool (nach zwölf Schuljahren) verbringt ein Durchschnittsschüler etwa 13000 Stunden in der Schule – und fast doppelt so lange vor dem Fernseher (25000 Stunden).“
In Deutschland sind solche Zustände noch nicht erreicht, aber der amerikanische Trend setzt sich auch in hierzu Lande durch, so kommen in79 Prozent aller Sendungen des deutschen Fernsehens Gewalt vor. Doch bleibt der Zuschauer immer in einer passiven Rolle, im Gegensatz zum PC-Spieler. Manfred Spitzer langt in die Vollen und klagt lauthals an: „Wohlmeinende (aber unwissende) Eltern investieren Milliarden, um unseren Nachwuchs im Töten auszubilden. Genau dies wird in den Spielen eingeübt – immer realistischer und immer grausamer.“
Nur leider begründet er diese These lückenhaft und an hängenden Beispielen. So nimmt er den Artikel des vorherigen Schreibers * auseinander. Er bringt das Problem der steigenden Gewalt in der Gesellschaft auf den Punkt, erklärt die Computerspiele als alleinigen Schuldigen.
Der makabere Verkauf von Hinrichtungsvideos im ländlichen Allgäu unter Hauptschülern für fünf bis zehn Euro, liegt sicher nicht an Spielen wie Counter Strike, in dem es hauptsächlich um Taktik geht, und Duke Nukem, der selbstironisch die kritisieren Punkte thematisiert.
Trotzdem wird ein Spiel aus der Duke Nukem-Reihe, das überdies auch in Deutschland indiziert ist und 1996 auf den Markt gekommen ist, als Beweis für die Verrohung der Spiele angegeben. Ob es einfach schlecht recherchiert oder Absicht war, sei dahin gestellt. Besser mit den Medien, die man anprangert, sollte man sich aber auskennen.
Der These, dass Computerspiele zur Vereinsamung der Spieler sowie Depressionen führen können, stimme ich hingegen zu. Denn Kommunikation per Chat im World of Warcraft Log oder Headset im Teamspeak hat nicht viel mit reellem Kontakt gemein. Im Internet ist zumindest für Laien die Anonymität weitestgehend gesichert, man verhält sich anders, das Persönliche geht verloren. Zu diesem Manko kommt noch die häufig sehr lange Spieldauer hinzu, die Alternativen verwehrt, was zur psychischen und sozialen Verwahrlosung führen kann. Depression und Persönlichkeitsstörungen treten häufiger auf.
In diesem Zusammenhang steht auch die physische Gesundheit. Wer lange am PC sitzt und keinen Sport treibt, wird auch mit Übergewicht, verkümmerten Muskeln, Haltungsstörungen, etc. seine Probleme bekommen. Dies kann die Abhängigkeit nach interaktivem Handeln am PC noch verstärken. Bei PC-Spielen zählt nicht das Aussehen oder dies Gesundheit, es zählen die Fähigkeiten des Spielers.
Ein weiteres latentes Problem, dem besonders Lehrer ausgesetzt sind, ist die verminderte Aufmerksamkeitsspanne von Jugendlichen. Durch ständige visuelle Reize in der Freizeit lernen die Minderjährigen auf Kleinigkeiten zu achten. Nur keiner bestimmten Sache mehr die volle Konzertration geschenkt werden. Die ständige Bilderflut und spannenden Situationen im Spiel oder Film, lassen es nicht mehr zu dem Unterricht oder den Hausaufgaben zu folgen. Hyperaktivität und Unruhe erschweren somit den natürlichen Lernprozess.
Zusammenfassend ist meine Meinung zu den Killerspielen weiter zweigeteilt. Ich denke nicht, dass Killerspiele die Schuld an der Verrohung der Gesellschaft und Gewaltbereitschaft tragen, sondern andere soziale Aspekte. Trotzdem stellen sie in Hinsicht auf die Gesundheit und Sozialkompetenz ein großes Problem dar, welches durch mündige Bürger und Aufklärung gelöst werden sollte.

Denkt euch euren Teil,

Inte

* http://www.pm-magazin.de/de/heftartikel/artikel_id1418.htm

28.3.07 23:02


Kritiksucht ?

Konstruktive Kritik ist schon ne tolle Sache. Man wird durch die Beobachtungen und dem Wissen anderer immer besser, welche einem dadurch tatkräftig unter die Arme greifen. Seit geraumer Zeit ist mir aber aufgefallen, dass zu allem und jedem Kritik geäußert wird.

Sei es ein Kommentar, eine Handlung oder einfach die eigene Mimik zu einer Situation. Es wird einem eine schlechte Absicht unterstellt. Meist ist man dann zu perplex, um überhaupt darauf zu antworten, da man in diese Richtung gar nicht gedacht hat. Woraus es sich begründet ist mir schleierhaft, vielleicht weil viele Menschen die Meinung vertreten, dass sich der Mensch nicht ändert. Das alles was er in der Vergangheit getan hat, ihn immer noch auszeichnet. Das ein Penner halt ein Penner bleibt. Ich mag damit allein im Wald stehen, aber es kotzt mich an, dass Leute von ihrem Standpunkt aus gerne mal vorschnell auf andere schließen. Bestimmt ist das in einer asiatischen Lehre schon vor vielen tausend Jahren verewigt worden, aber wieso kann man anderen Menschen nicht einfach mal erst einmal positiv gegenüber stehen und ihr Verhalten, nachdem man nachgedacht hat, kritisieren?

 

Inte

1.3.07 19:03


Armenischer Genozid

Häufig erwähnt (oder geleugnet) wird Armenische Genozid im Bezug auf die Türken. Um Missverständnisse auszuschließen hier eine Erklärung für alle die nicht unter Wikipedia.de nachschauen wollen dazu.

Der Armenische Genozid begann 1915 und wurde bis 1917 professionell vom türkischen Staat fortgesetzt. Die Ursache ist um 1885 zu suchen, da die jungtürkische Bewegung zu dieser Zeit an die Macht gekommen ist. Wie in vielen europäischen Staaten bildete sich ein stärkeres Nationalbewusstsein. Die Armenier, die sowohl eine andere Sprache und Schrift besaßen als auch einer anderen Religion, dem Christentum, angehörten, wurden als Fremdkörper und Problem für den angestrebten türkischen Staat gesehen.

Infolge dessen wurden bis 1915 ca. 250.000 bis 300.000 Armenier von türkischen Soldaten und Kurden, die von der türkischen Regierung unterstützt wurden, getötet. Während des ersten Weltkrieges, in dem die Türken auf Seiten der Deutschen kämpften, wurde das armenische Volk als das Kriegsglück im Kampf gegen die Russen sich wendete, von der jungtürkischen Bewegung verleumdet und ihre Auslöschung wurde durch Talmaat (türk. Innenminister) beschlossen. Alle armenischen Führer, die sich in Konstantinopel aufhielten wurden deportiert, verhaften und größtenteils getötet (über 2000 Menschen). Die armenische Bevölkerung wurden durch türkische Soldaten und kurdische Hilfstruppen entweder durch Erschießung oder Todesmärsche massakriet. Die Opferzahlen schwanken zwischen 600.000 und 1.500.000 Toten. Die Überlebenen mussten emigrieren.


Es gab nicht nur den Holocaust ...

Inte

 

Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/V%C3%B6lkermord_an_den_Armeniern

21.1.07 22:37


Stressfaktoren und deren Folgen

Was gibt es heutzutage nicht alles für Kuren, Pflegen, Rezepte und viel anderes um einfach mal zu entspannen. Oder sich einfach mal einen Tag frei nehmen, vielleicht kann man sich sogar beim Dr. Holiday krankschreiben lassen. Es gibt viele Methoden, aber ist es wirklich so einfach? Stressfaktoren sind heutzutage vielfältig vorhanden. Jeder Mensch ist ihnen ausgesetzt, viele werden wenigstens verändert, andere zerbrechen vollkommen.

Die ständige Präsenz von Erwartungen, die gegenüber anderen erfüllt werden müssen, stellt jeden Menschen täglich vor mehr oder minder schwere Probleme. In der Schulzeit ist es nicht nur der Lehrer, es kommen auch die eigene Verwandtschaft und die Freunde sowie der Jahrgang als Faktor hinzu. Obwohl die Schule teils nicht ernst genommen wird, haben die meisten schon den Beruf vor Augen und „Bei Bewerbung (deine spätere Existenz) kommt es auf deine Noten an.“ im Kopf. Allen Schülern, insbesondere den schwächeren, sind das gute Vorraussetzungen für die Zukunft. Arbeiten/Klausuren/Examen, Hausaufgaben, familiäre Verpflichtungen, Probleme mit Freunden oder dem Partner stellen jeden Jugendlichen auf eine harte Probe. Da diese sich noch in ihrer Selbstfindungsphase befinden, was bedeuten soll, das sie psychisch meist noch seht labil sind, besteht eine größere Gefährdung bei ihnen. Suizid ist bei Jungendlichen bzw. jungen Erwachsenen eine der häufigsten Todesursachen in den Industrieländern, in manchen die zweithäufigste hinter Unfalltod wie z.B. in Kanada.

Weitere Info:

Im Vergleich zu 1950/1999 z.B. aber ist die Suizidrate bei Kindern um fast 800% gestiegen.
Auch die Suizidrate bei Jugendlichen/jungen Erwachsenen hat sich in den letzten Jahrzehnten mehr als verdoppelt. Die Zahl der Suizidversuche ist in diesem Bereich drastisch höher als die der eigentlichen Suizide. -bis zu 200 zu 1- (http://www.terrapie.de/html/suizid.html)


Die Anforderungen bleiben im Berufsleben bestehen, durch die angespannte Arbeitsmarktsituation noch weiter verschärft. Alles muss besser als gut sein, die Welt gehört den Ehrgeizigen, die Helden der Arbeit, etc. es gibt (und gab) viele Arbeitsparolen die zur Tüchtigkeit anspornen sollen, wohl aber auch einen Leistungsanspruch stellen. Die Angst vor der Arbeitslosigkeit, die nicht nur Existenznot sondern auch sozialen Abstieg mit sich bringt, ist bei vielen Angestellten allgegenwärtig. Vergleichbar ist dies mit der Politik der Kirche im Mittelalter (Stichwort Ablasshandel).
Zudem ist der soziale Umgang zwischen den Führungspositionen und den Angestellten ein weiterer Punkt. Arbeitnehmer, die in ihrer persönlichen Arbeitsmethodik sehr eingeschränkt und von den genauen Aufträgen ihrer Vorgesetzten stark abhängig sind, leiden auch an durch Stress ausgelösten Störungen.
Die damit eingehenden psychischen Schädigungen zwingen immer mehr Menschen zur frühzeitigen Rente.

Artikelausschnitt von gmx.de

Psychische Krankheiten durch Stress am Arbeitsplatz

[…]Hohe Stressbelastung im Arbeitsalltag und straffe Hierarchien in der Arbeitswelt sind nach Meinung des Forschers die Hauptursachen für diese Entwicklung. "Am häufigsten betroffen sind Beschäftigte im Dienstleistungs- und Verwaltungssektor. […]

Studien aus Finnland hätten ergeben, dass ein unsicherer Arbeitsmarkt auch für Beschäftigte eine hohe psychische Belastung birgt. Am Arbeitsplatz selbst setze den Arbeitnehmern vor allem ein eingeschränkter Handlungsspielraum zu.[…]


Die Wohlstandsgesellschaft hat es in vielen Bereichen so gut wie kaum eine andere historische oder auch aktuelle Gesellschaft in anderen Ländern. Sie scheint mir jedoch wie eine überreife Frucht, die im Kern anfängt zu verfaulen, als Beispiele dienen dieser Text, sowie die Artikel von Janea.

Mag jeder das Beste aus seiner Zukunft machen,

Inte

11.1.07 00:58


Lebt der Mensch in 2 Welten?

Ich weiß nicht mehr genau, wie ich darauf gekommen bin, aber mein Interesse ist jedenfalls für das Thema geweckt. Nach diesem tollen Einstieg, versuche ich meinen Gedanken mal an andere verständlich darzulegen.

Meine Überschrift kann sehr schnell falsch interpretiert werden, das ist mir bewusst, meinen tue ich aber, ob der Mensch in der realen Welt und in seiner eigenen Scheinwelt lebt. In der Scheinwelt ist dieser so, wie er sich gern sehen würde (die eigens gesteckten Ziele erreicht) und in seinen Augen komplett (perfekt benutze ich bewusst nicht ');"> ).

Das jeder ein Ziel haben sollte, ist verständlich, da ich in meiner jungen Phase selbst weiß, wie schwierig die Ziellosigkeit ist. Ratlos war ich aber, als die Frage in mir aufkam, was passiert, wenn man nicht mehr in 2 Welten lebt, man also entweder seine gesteckten Ziele erreicht hat oder durch Ziel- und Perspektivlosigkeit keine mehr vor Augen hat. Problematisch wird es auf jeden Fall wenn man nur noch in seiner Scheinwelt lebt ...

Später mehr dazu

Think about, Inte

4.1.07 19:24


Emanzipation: Fluch oder Segen der mordernen Gesellschaft

Die Emanzipation ist eine große Errungschaft der modernen Gesellschaft, die das soziale und gleichberechte Leben von Mann und Frau ermöglicht. Für viele ist dies eine längst überfällige sinnvolle Entwicklung in der Menschheit, doch hat sich das voherige Verhältnis über einen sehr langen Zeitraum bewährt. Stellt die Emanzipation nun also den Wendepunkt des Gedeihens der Menschheit oder eine Weiterentwicklung des Denken dar?

Jedem Menschen sollte nicht allein durch sein Geschlecht ein sehr unterschiedlicher Möglichkeitenhorizont zugesprochen werden. Denn allein das Geschlecht sagt nichts über den späteren Menschen aus. Durch viele Faktoren wie Vererbung, Erziehung und kulturelle Einflüsse können sehr unterschiedliche Charaktermodelle, Talente und Vorlieben entstehen. Durch Rückentwicklung der Emanzipation dieser Entwicklung entgegenzuwirken, sodass der Frau weniger Wissen vermittelt wird und diese an den Nachwuchs sowie den Haushalt gebunden ist, wird zwangsläufig der Welt viele weibliche Leistungsträgerinnen nehmen.
Zwar ist bewiesen, das Frauen sowohl körperlich weniger leistungsfähig als auch eine andere Denkensweise besitzen, aber das sie dadurch insgesamt in den anspruchsvolleren Berufen (Wissenschaftlerin, Managerin, ...) weniger qualifiziert sind, kann man daraus nicht schließen. Talent und Intelligenz wird genetisch vererbt, sodass also auch Frauen für solche Berufe geeignet sind.

 

Think about, Inte

25.11.06 00:29


Meine erstes Mal

Ich war also hier bei ner Feier. Na war ganz dufte, hab auch etwas mehr getrunken und na dann kam ich halt so mit nem Weib aneinander und dann haben wir uns na nä ihr wisst schon
23.11.06 21:40





Verantwortlich für die Inhalte ist der Autor. Dein kostenloses Blog bei myblog.de! Datenschutzerklärung
Werbung